| Knieprothese |
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Das künstliche Kniegelenk
Das künstliche Kniegelenk ersetzt die erkrankten Anteile des Kniegelenkes und weist eine dem menschlichen Kniegelenk ähnliche Form auf. Welche Größe eingesetzt werden muss orientiert sich am geschädigten Knie des Patienten. Vor der Operation angefertigte Röntgenaufnahmen und eine exakte Operationsplanung ermöglichen bereits eine Prothesenauswahl. Während der Operation setzt der Operateur Probeprothesen an den Knochen und kann somit die individuelle Größe der Prothese bestimmen. In den meisten Fällen wird dann die Prothese mit Knochenzement fixiert, der eine feste Verbindung zwischen Knochen und Prothese herstellt. Eine zementfreie Verankerung ist möglich aber speziellen Indikationen vorbehalten. · Der einseitige Oberflächenersatz Der einseitige Oberflächenersatz Hier ist nur eine Seite des Kniegelenkes geschädigt (am häufigsten die innere Seite), die Bänder, Sehnen und die Kniescheibe sind noch voll funktionsfähig.
Die Arthrose hat mehrer Anteile Ihres Kniegelenkes zerstört, evtl. auch die Kreuzbänder und die Kniescheibe. Die Seitenbänder sind aber noch intakt.
Sind bei Ihnen neben der Zerstörung des gesamten Kniegelenkes auch die Seitenbände zerstört oder bestehet eine ausgeprägte X-Bein oder O-Bein Stellung, dann ist die Stabilität des Kniegelenkes nicht mehr vorhanden und muss von der Prothese übernommen werden. In diesen seltenen Fällen muss ein achsgeführtes Prothesemodell ausgewählt werden, das mit langen Stielen in den Oberschenkel- und Unterschenkelknochen verankert wird.
Die Operation wir für Sie völlig schmerzfrei in Teilnarkose oder Vollnarkose durchgeführt. Der Narkosearzt wird mit Ihnen das geeignete Verfahren auswählen. Die Operation dauert zwischen 90 und 120 Minuten. Zum Abschluss werden Drainagen eingelegt über die in den ersten Tagen nach der Operation überschüssiges Blut ablaufen kann.
Nach der Operation erfolgt die zügige krankengymnastische Beübung des Kniegelenkes ab dem ersten postoperativen Tag, eine Vollbelastung ist sofort nach der Operation möglich. Nach einem Krankenhausaufenthalt von 5-8 Tagen erfolgt die Verlegung in die Anschlussheilbehandlung. |





