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Vortrag
Schulterschmerz: Diagnostik und Therapie
25.01.2012
Oberrodenbach

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Handchirurgie – Einengung der Sehnenfächer
Tendovaginitis de Quervain

Symptome:

Meist Schmerzen bei Streckung und Abspreizung des Daumens, oft mit Schwellung im Bereich des 1. Strecksehnenfaches, teilweise mit „Schneeballknirschen“ bei Bewegung des Daumens.

Anatomie:

Durch das erste Strecksehnenfach verläuft die kurze Daumensehne und die lange Daumenabspreizsehne. Durch eine vermehrte ungewohnte Belastung oder auch durch einen Anprall ausgelöst, kommt es zu einer meist immer wiederkehrenden Entzündung/Reizung der beiden Sehnen im ersten Strecksehnenfach.

Therapie:

Zunächst kann ein konservativer Therapieversuch mit Ruhigstellung in einer Daumenschiene, Kühlung und ggf. Einnahme von entzündungshemmenden Medikamenten erfolgen. Lokale Infiltrationen mit einem Cortisonpräparat führen häufig zu einer Besserung der Beschwerden.

Bei Rezidiven ist die operative Therapie zu empfehlen. Die Operation wird ambulant in Regionalanästhesie durchgeführt. Das erste Strecksehnenfach wird dargestellt und gespalten. Im Anschluss an die Operation wird ein elastischer Verband bis zum Abschluss der Wundheilung (ca. 12 Tage) angelegt.

Nähere Informationen erhalten Sie beim individuellen Beratungsgespräch durch Ihren Arzt im Gelenkzentrum Main-Kinzig.

Tendovaginitis de Quervain im Bereich des 1. Strecksehnenfaches



Schnappender Finger

Symptome:

Schmerzen bei Beugung und Streckung des Fingers mit „Schnappen“ (meist morgens schlimmer) bis hin zur festen Blockade mit fixiertem Finger.

Anatomie:

Die Beugesehnen der Langfinger verlaufen durch mehrere Ringbänder, die zwischen der Mittelhand und Endglied angeordnet sind. Das A1-Ringband in Höhe des Mittelhandköpfchens stellt eine natürliche Engstelle für die Sehne dar. Durch altersbedingter Degeneratio oder entzündlicher Veränderung kommt es zur Verdickung/Schwellung der Sehne, so dass diese am A1-Ringband hängen bleibt.

Therapie:

Ein Therapieversuch mit antientzündlichen Medikamenten oder eine einmalige Injektion mit einem Cortisonpräparat kann in Erwägung gezogen werden. Allerdings ist dies meist nicht über längere Zeit erfolgsversprechend. Daher empfehlen wir primär die Operation. Sie wird in Regionlanästhesie durchgeführt. Hierbei wird über einen kleinen queren Hautschnitt das A1-Ringband des entsprechenden Fingers gespalten und im Anschluss das Sehnengleitverhalten kontrolliert.

Im Anschluss an die Operation wird ein elastischer Verband angelegt, im Verlauf ist dann meist ein kleiner Wundverband bis zum Fadenzug (nach ca. 10 Tagen) und Eigenübungen ausreichend.

Schnappender Ringfinger

 

 

 

 

 

 

 


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